UN beschließt Atomwaffenverbotskonferenz
UN beschließt Atomwaffenverbotskonferenz

UN beschließen zu Heiligabend Konferenz über Atomwaffenverbot

113 Staaten machen den Weg frei für ein Atomwaffenverbot

[24.12.2016] 

Zum Heiligabend (deutscher Zeit) hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschlossen, ab März kommenden Jahres offiziell über ein Atomwaffenverbot zu verhandeln. Damit setzt sie einen politischen Kontrapunkt zu den Ankündigungen Russlands und der USA in den vergangenen Tagen, nuklear aufzurüsten. Mit 113 Stimmen machte die Mehrheit der Staatengemeinschaft den Weg frei für die Ächtung der zerstörerischsten Massenvernichtungswaffen. 35 Staaten stimmten gegen die Resolution, welche Beginn, Ende und Rahmen einer Verhandlungskonferenz absteckt. 13 Staaten enthielten sich der Stimme. Bis zum 7. Juli 2017 soll das Vertragswerk ausgehandelt sein.

mehr

Foto: Tim Wright, ICAN
Geschäfte mit der Bombe beenden

Studie: Milliarden für Atomwaffen

Deutsche Banken müssen sich auf Verbot einstellen

[08.12.2016] 

Deutsche Finanzinstitute haben im Jahr 2016 erneut einen Milliardenbetrag in Atomwaffen-Hersteller investiert. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie "Dont´Bank on the Bomb", die heute von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederländischen Friedensorganisation PAX in Utrecht vorgestellt wird. Demnach haben zehn deutsche Finanzdienstleister seit Januar 2013 den Atomwaffen-Produzenten rund 9,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung lesen

2017. Wir brauchen euch!

Zustimmung der Bundesregierung für ein Atomwaffenverbot erwartet

Den Druck im Bundestagswahljahr wird verstärkt

[08.12.2016] 

Unsere Kampagne „Büchel ist überall. atomwaffenfrei.jetzt“ erwartet von der Bundesregierung eine Zustimmung für Verhandlungen, die ein Verbot von Atomwaffen zum Ziel haben. Die ursprünglich für den 5. Dezember geplante Abstimmung über die Resolution L.41 wird in den kommenden Wochen bei der UN-Generalversammlung stattfinden. Dabei geht es um ein Mandat, entsprechende Konferenzen vom 27. bis 31. März sowie 15. Juni bis 7. Juli 2017 einzuberufen. Die Bundesregierung soll sich damit der überwältigenden Mehrheit von bisher 123 Staaten anschließen, die am 27. Oktober 2016 beim Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung für diese Resolution gestimmt haben.

Artikel lesen

Karikatur von Donald Trump. Bild: Donkey Hotey (flickr( CC 2.0
Trump ist bereit, Atomwaffen einzusetzen

Emanzipation ja, Atomwaffen nein

Gastbeitrag von Xanthe Hall, Frankfurter Rundschau

[04.12.2016] 

Der Wahlsieg von Donald Trump und seine Äußerungen im Wahlkampf machen vielen Menschen Angst. Anderen liefert er eine willkommene Gelegenheit, ihre eigene Agenda voranzutreiben. Einige Reaktionen auf diese Äußerungen sind daher mit äußerster Vorsicht zu genießen. So plädiert der „FAZ“-Herausgeber Berthold Kohler für deutsche Atomwaffen, sollten sich die USA aus Europa zurückziehen. Das wäre hochgefährlich: Es verstößt sowohl gegen den internationalen Atomwaffensperrvertrag als auch gegen das deutsche Gesetz und könnte uns in eine globale Katastrophe führen. Europa sollte die US-Wahl vielmehr als Chance begreifen, eine Friedens- und Sicherheitsalternative zu entwickeln, statt militärisch aufzurüsten. Eine Emanzipation von den USA in Sachen Atomwaffen würde Deutschland gut tun.

Gastbeitrag lesen

Abschlusskundgebung Aktionspräsenz Büchel 2016 Foto: atomwaffenfrei
Büchel 2017. Wir kommen.

2017: der Druck geht weiter

[10.11.2016] 

Motiviert von den tollen Umfragewerten in Deutschland vom März 2016 bezüglich unserer Forderungen (Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland, Abzug der Atomwaffen aus Büchel und Verbot der Atomwaffen) und den guten Erfahrungen der Aktionspräsenz in Büchel im Anschluss daran verstärkt die Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei.jetzt“ bis zur Bundestagswahl (voraussichtlich am 17. oder 24. September 2017) den Druck auf die zögerliche Politik in Berlin.

Artikel lesen

Taten statt leerer Worte

4. Newsletter - Juli 2016

[28.07.2016] 

Am Dienstag, 9. August 2016, dem 71. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, beschließt die Kampagne „ Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt!“ die 20-wöchige Aktions-Präsenz. Gleichzeitig endet damit die internationale Fastenaktion des internationalen Versöhnungsbunds und das internationale Jugendworkcamp der Pressehütte Mutlangen in Büchel.

Newsletter lesen
Newsletter abonnieren

Videos

 

    Link zum Frontal21-Bericht

wer wir sind
atomwaffen a-z
NEWSLETTER: ich möchte weiter informiert werden
Jetzt spenden

Taten statt leerer Worte

Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen!

Prominente Unterstützung

Bischof Heinz Josef Algermissen

Bischof von Fulda, Präsident pax christi

Bildungstool

Ein „Werkzeugkasten“ für die Aufklärung von jungen Menschen zum Thema Atomwaffen, mit Vorschläge für Workshops, Materialien und viel mehr.

Spenden

Sie können hier für die Kampagne spenden oder über diese Bankverbindung überweisen an: IPPNW
IBAN DE39 1002 0500 0002 2222 10
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: „atomwaffenfrei“
.